Wenn Sie Ihre Bücher in die richtigen Hände bringen wollen, sollten Sie Lesekreise im Blick haben. Denn hier liegt enormes Potenzial, das von Verlagen, Buchhandlungen und Bibliotheken bislang oft unterschätzt wird.
Es gibt mehr Lesekreise, als Sie denken.
Schätzungsweise 700.000 Leserinnen und Leser treffen sich in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz regelmäßig, um über Bücher zu sprechen – Tendenz steigend. Viele organisieren sich privat im Wohnzimmer, andere kommen in Buchhandlungen, Kirchengemeinden, Volkshochschulen oder Bibliotheken zusammen.
Lesekreismitglieder sind Vielleserinnen – und damit Vielkäuferinnen.
Die Statistik ist beeindruckend: Rund die Hälfte liest mehr als 30 Bücher im Jahr, ein Viertel sogar über 50!* Kaum eine andere Lesergruppe ist so konstant neugierig, ausdauernd und loyal gegenüber Verlagen, Buchhandlungen und Autor*innen.
*Umfrage auf meiner Webseite www.mein-literaturkreis.de (2.700 Teilnehmer)
Lesekreismitglieder sind Multiplikatoren.
Wer in einem Lesekreis liest, wird gefragt: „Was lest ihr gerade? Kannst du das Buch empfehlen?“ „Ich brauche ein Geschenk – hast du einen Tipp?“
So werden Empfehlungen aus Lesekreisen weit über den Kreis hinausgetragen – ins Familien- und Freundesumfeld, ins Kollegium und ins Netz.
Lesekreismitglieder leben Literatur.
Ihr Interesse endet nicht mit dem Umblättern der letzten Seite. Sie besuchen Lesungen, Buchmessen, literarische Orte und Kinofilme zu Romanvorlagen. Sie abonnieren Literaturzeitschriften, verfolgen das Feuilleton und verschenken Literaturkalender.
Kurz gesagt: Lesekreise sind eine hochaktive, meinungsstarke und kaufkräftige Zielgruppe.
Wer sie für seine Bücher und Programme gewinnt, erreicht weit mehr als nur die einzelnen Mitglieder – er erreicht deren gesamtes Umfeld.